Der Kartenmacherei Test



Die Kartenmacherei

Einer unserer Mitarbeiter wird im September den Bund fürs Leben schließen. So erschien er uns dann auch als perfektes Versuchskaninchen um bekannte Online-Druckereien einem Test zu unterziehen. Erste Aufgabe: Einladungskarten für die Hochzeitsfeier bei Kartenmacherei bestellen.

Die Kartenmacherei gehört zu den führenden Anbietern in diesem Bereich in Deutschland und bietet eine große Fülle von schönen Karten zum Selbstgestalten. Nicht nur Papiertypen, Schriftarten und Farben können hier ganz nach Belieben ausgewählt werden, auch die Gestaltung mit selbst hochgeladenen Fotos ist möglich. Hier folgt nun der Erfahrungsbericht unseres Bräutigams in spe zu seiner Bestellung bei der Kartenmacherei.

Erfahrungsbericht

Die wichtigsten Erkenntnisse vorab

Zuerst ein kurzes Fazit für alle, deren Aufmerksamkeitsspanne bei 15 Sekunden liegt und die den gesamten Bericht nicht lesen wollen:

  • Einfache Handhabung der Seite mit übersichtlichen Kategorien
  • Umfangreiche Möglichkeiten zur eigenen Gestaltung
  • Viele Farben, Formen und Designs zum Tüfteln und Probieren
  • Zubehör wie Umschläge und Adressaufkleber können gleich mitbestellt werden
  • Für die gebotene Qualität faire Preise
  • Pünktliche, zuverlässige Lieferung

Mein Fazit: Ich bin zufrieden mit den Einladungskarten und werde die Kartenmacherei auch für andere Druckarbeiten rund um die Hochzeit nutzen.

Die Website von Kartenmacherei.de

Erster Pluspunkt, der leider nicht selbstverständlich ist: Es blinkt nicht und mir dudelt auch keine schreckliche Musik entgegen. Auf der Startseite begrüßt mich ein großes Banner mit wechselten Animationen, die verschiedene Karten für verschiedene Anlässe zeigen. Ich komme aber auch leicht über den Menüpunkt Hochzeit zu einer umfangreichen Auswahl an Karten rund um diese Feier: Angefangen von Save the Date„-Karten über die tatsächlichen Einladungen bis zu Kirchenheften und Menükarten für den großen Tag. Sehr praktisch, denke ich – so kann der gleiche Style für alle Druckerzeugnisse genutzt werden.

Ich klicke auf „Hochzeitskarten“ und werde von der Auswahl schier überwältigt. Kitschige Blümchen, Herzchen und Vögelchen sind ebenso dabei, wie eher nüchterne Karten. Ich frage die zukünftige Braut um Rat. Wir entscheiden uns gemeinsam für Himmelblau mit einer Pusteblume auf der Vorderseite. Wir haben die Wahl zwischen kurzer, langer und doppelter Klappkarte und einigen uns auf den Mittelwert: Lange aufklappbare Karte. Nun werde ich wieder allein gelassen mit dem Entwurf.

Perlmuttglänzendes Papier oder strukturiertes Papier? Ich zögere kurz, doch bei 30-40 Cent Aufschlag pro Karte entscheide ich mich dagegen. Mattes Feinstpapier reicht vollkommen.

Kurz überlege ich, ob ich erst einmal ein Musterset bestellen soll, das die Kartenmacherei mir anbietet: Für fünf Euro gibt es dann eine Auswahl an verschiedenen Karten und Designs zum Angucken und Fühlen. Wird später eine Bestellung aufgegeben, werden die fünf Euro gutgeschrieben – das nenn ich mal Service. Aber nein, die Zeit drängt, die Einladungen müssten eigentlich schon längst unterwegs sein. Ich schreite also zur Tat.

Die Gestaltung

Schön, ich muss keine Software herunterladen, mich anmelden oder sonstige Purzelbäume schlagen. Die Gestaltung erweist sich so simpel, das jeder DAU damit fertig werden wird. Vorne aufs Cover kommen nur unsere Vornamen, das Datum und das Wort „Einladung“. Auf den Innenseiten ist Platz für ein selbst hochgeladenes Foto und den eigentlichen Einladungstext. Ich wähle ein Bild von unserem letzten Urlaub, das mir romantisch genug erscheint und verfasse den Text – Ort, Zeit und Dresscode.

Auf die Rückseite schreibe ich noch die Deadline für Antworten und unsere vollständige Adresse, denn wie ich die Leute kenne, haben sie den Umschlag mit dem Adressaufkleber längst weggeworfen. Der vorgegebene Sinnspruch auf der Rückseite gefällt mir, der darf bleiben. Wer will, kann ihn natürlich auch löschen – oder aus einer großen Sammlung an Sprüchen und Weisheiten etwas anderes heraussuchen.

Ehe ich zur Bestellung schreiten kann, werde ich noch einmal ermahnt, die Rechtschreibung zu überprüfen – und tatsächlich finde ich noch einen Dreher. Danke! Im nächsten Schritt kann ich noch passende Umschläge und Adressaufkleber bestellen, sowie transparente Einlegeblätter. Brauche ich in diesem Fall nicht, ist aber sicher sinnvoll, wenn man nur einigen ausgewählten Empfängern zusätzlich etwas mitteilen will. Auch vorgedruckte Antwortkarten könnte ich bestellen, aber ich verlasse mich darauf, dass Freunde und Verwandte selbst zu einer Antwort fähig sind.

Die Preise

30 Einladungskarten kosten mich schließlich 68,40 Euro – dazu kommen Umschläge für 13,50 Euro und Versandkosten in Höhe von 3,95 Euro: Insgesamt 85,85 Euro und damit unter dem maximalen Budget von 100 Euro. Ich bin zufrieden und gebe die Bestellung auf.

Wer größere Mengen bestellt, profitiert natürlich von Mengenrabatten. Kosten unsere Karten noch 2,28 Euro pro Stück, sind es bei 100 Karten nur noch 1,44 Euro. Aber so viele Gäste würden wir nicht sattbekommen.

Zufrieden klicke ich den Button „Bestellen“ – mal sehen, was kommt – und wann. Ein weiterer erwähnenswerter Pluspunkt ist, dass mir an der Kasse kein Benutzerkonto aufgenötigt wird und ich als Gast bestellen darf. Die Bezahlmöglichkeiten sind vielfältig – Kreditkarte, PayPal, Überweisung und sogar Rechnung.

Der Versand

Da ich mich für den Standardversand entschieden habe, richte ich mich auf eine Woche Wartezeit ein und bin überrascht, als schon zwei Tage später der UPS-Mann an der Tür steht.

Freudig packen wir gemeinsam unsere Karten aus, die zusätzlich in schützendes Seidenpapier gehüllt sind. Das Papier ist fest, die Farben sind satt, das Foto in hervorragender Druckqualität. Auch die Umschläge überzeugen durch ihre Qualität. Hiermit können wir Eindruck schinden!

Fazit

Ich bin sehr zufrieden damit, wie einfach und unkompliziert die Bestellung ablief. Hätte ich mich nun schon bei der Kartenmacherei registriert, hätte ich den Entwurf abspeichern können und das gleiche Design später für die anderen Druckerzeugnisse nutzen können. So muss ich dann noch einmal von vorne beginnen, damit unsere Menükarten und später die Danksagungen ebenfalls im gleichen Pusteblumen-Design daher kommen. Aber das ist es mir wert, denn die Qualität und die schnelle Lieferungen haben nicht nur mich, sondern auch die Gattin in spe vollkommen überzeugt. Vielleicht werden wir dann auch in 50 Jahren noch die Karten zur Goldhochzeit bei der Kartenmacherei bestellen.

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